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 Betreff des Beitrags: Regler oder Lichtmaschine spinnt?!
BeitragVerfasst: 19.11.2015, 10:30 
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Hallo Community,

nach längerer Pause melde ich mich wieder hier im Forum nachdem ich bzw. Frauchen nun im besitz einer zxr ist.

Doch ein problem raubt mir den letzten Nerv. Es geht darum das die Maschine bei der letzten längeren fahrt nach ca. 60 Km einfach ausging. Zum glück nicht weit weg von Zuhause weg.. Der erste gedanke war das Sprit alle war bzw. nicht mehr ankommt allerdings habe ich festgestellt das die batterie platt war. Diese habe ich 2 Tage zuvor aus meiner (bitte nicht Hauen) Honda ausgebaut gehabt und habe dann, wenn der Motor aus ist ca. 12,6 Volt gemessen und 14.4V bei 4000 Umdrehungen. Somit sollte doch alles inordnung sein und die Batterie laden? Dieses hat sich auch nach 20 Km fahrt bemerkbar gemacht den der Anlasser hat deutlich stärker gedreht, als wäre die batterie Vollaufgeladen.

Kann es sein das der Regler nach einer gewissen Betriebstemperatur aussteigtbzw. anfängt zu Spinnen und somit die Batterie nicht mehr läd?

Ich habe schon diverse Beiträge nachgelesen aber ich komme zu keinem Ergebniss. Die Lichtmaschine liefert an allen 3 Strängen 43V somit sollte die Lichtmaschine i.O sein. Auch die Kontakte schauen soweit gut aus.

Wie könnte ich nun weiter vorgehen ohne den Regler auf verdacht zu tauschen?

Achja, als ich die leere Batterie über nacht komplett aufgeladen hatte und diese dann eingebaut habe, startete die Maschine ohne Probleme. Nachdem ich sie allerdings ein wenig zwischen den beinen hin und her gekippt habe ist das gute Stück apruppt ausgegangen. Das habe ich allerdings nicht nocheinmal geschafft. Was könnte da los sein? geprüft habe ich hier als ersten den Schalter vom ständer. Der ist i.o


Beste Grüße


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BeitragVerfasst: 19.11.2015, 19:44 
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Hey als erstes würde ich mal alle Steckerverbindungen die meisten sind unter der Airbox auseinander nehmen und mit WD 40 einsprayen dann wieder zusammen stecken.Mach dir die mühe und nimm wirklich ALLE Stecker auseinander.

Nächstes Problem ist der Stecker zum Laderegler wie schaut der aus etwas Braun schon etwas verschmort???Auch diesen einsprayen wenn alles nicht Oxidiert oder verschmort ist und wieder zusammenstecken.

Batteriepole gründlich an den Polen abschmirgeln und auch die Kabelösen abschmirgeln etwas Fett auf die Pole und festziehen.

Wenn das Problem weiter besteht dann bleibt nur noch das der Laderegler wenn er auf Temperatur kommt ausfällt das kannst du beim fahren nur messen oder einfach austauschen das teil aber Vorsicht bei gebrauchtkauf der könnte genau so eine macke haben und die billigen welche aus China angeboten werden ebenfalls Finger weg.

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Gruß Jörg


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BeitragVerfasst: 30.11.2015, 11:08 
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Habe deinen Rat befolgt und Krankheitsbedingt leider erst gestern die restlichen Steckverbindungen überprüfen können. Habe aber auch hier nix verschmortes oder Oxidiertes feststellen können. Habe an alle Steckverbindungen WD40 gesprüht. Nachm Zusammenschrauben und anlassen der kleinen hat die Batterie auch wieder ganz normal geladen. Sollte der Schnee bei uns verschwinden und es nochmal zumutbare Temperaturen geben, werde ich nocheinmal ne größere Runde fahren mit ersatz Batterie im gepäck versteht sich 8)

Denke so kann ich am besten Prüfen ob der Regler bei höherer Temperatur aussteigt oder es womöglich doch an den Stecker bzw. Kontaktproblem lag.
Werde mich dann nochmal melden


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BeitragVerfasst: 20.12.2015, 15:00 
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nachdem ich erneut alles geprüft habe wollte ich heute mich nocheinmal ran wagen und die gute mal starten und anschließend fahren. Sie ist nach par mal orgeln auch angegangen lief aber total unrund. ich musste ständig mit dem Choke nach regeln das sie nicht aus geht. aber selbst wenn ich den Choke in einer halbwegs vernünftige stellung hatte, fing sie nach par sekunden an auch dort nicht mehr richtig zu laufen und die drehzahl viel in keller und ging letzendlich aus. Nur wiederwillig ist sie dann wieder angesprungen. Das ganze wiederholte sich bestimmt 10x. Den Choke habe ich dabei erst gezogen wenn sie wirklich nicht anspringen wollte.

Ich habe so gut es ging nochmal die Spannung zu messen. (musste immer zusehen das sie nicht ausgeht)
Dabei hatte die Batteriespannung 12,9 wenn Motor aus
und ca. 15V wenn der Motor an ist.

Als ich mal los fahren wollte hat sie bis ca. 4000 U gedreht und hat dann kein gas mehr angenommen und ist erneut ausgegangen.

Kann ich den Regler irgendwie noch anderst Prüfen? was könnte noch die ursache für sein? :(


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BeitragVerfasst: 20.12.2015, 18:53 
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Der Regler sollte eigentlich nur 14,4V an die Batterie lassen, wenn ich da jetzt nicht total daneben liege. Sonst würden die ganzen Lipo Batterien es ja nicht lange aushalten in der Zxr.

Im Werkstatthandbuch ist ein Abschnitt dazu, wie man den Regler durchmisst um die Funktion zu prüfen. So hatte ich es bei mir damals auch festgestellt.

Dein Problem hört sich aber eher nach Vergaser an... Wenn die Batterie 12,9v hat, kommen da so schnell keine solchen Probleme her...

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BeitragVerfasst: 20.12.2015, 21:35 
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Hey das Problem könnte an beiden Sachen liegen tippe aber auch eher daran das es am Vergaser liegt wenn es nur am Strom läge würde sie bei Unterspannung gar nicht laufen oder anspringen.Wann hat sie denn zuletzt mal richtig gelaufen wie lange ist das her?Wie alt ist der Sprit?

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Gruß Jörg


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BeitragVerfasst: 20.12.2015, 21:42 
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jau merlin !

Das ist auch für mich die wichtigste Frage :

Wie alt ist der Sprit ?

( einfach mal 1-2 buddeln vergaserreiniger (also 2-3 tankfüllungen !) mit in den sprit und durchorgeln !! - mach ich pauschal, bei allen möpps, bei denen der sprit älter als 4-5 monate ist ! )

blöder ethanolsprit .....
wusstet ihr, dass der Ethanolkrams nach 3 monaten schon richtiggehend vergammelt ?

klingt nach "doppelfehler" ;)

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BeitragVerfasst: 22.12.2015, 16:18 
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Das kommt mir alles seeeeeeeeeeehr bekannt vor...

Blue Marlin hat geschrieben:
...wenn es nur am Strom läge würde sie bei Unterspannung gar nicht laufen oder anspringen...

Klar, selbst mit leerer Batterie kannst anschieben, 2. Gang und dann muss sie kommen. Standgas mal über den seitlichen Versteller auf 2.000 RPM, dann sollte sie auch stabil bleiben. So bin ich 80km gefahren...

15V ist zuviel, Regler wechseln! Benzinpumpe würde ich auch mal ein Auge drauf werfen. Wenn Du da nen Wackler hast und die Pumpe aussetzt könnte auch da ein Fehler liegen. Falschluft ist ein nächstes Thema...

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BeitragVerfasst: 23.12.2015, 18:56 
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Erstmal danke für die Zahlreichen antworten :respekt:

Habe nun den Vergaser ausgebaut und gereinigt. Es waren deutliche Ablagerungen in den Schwimmerkammern zu entdecken welche ich mit Bremsenreiniger gesäubert habe. Wundern tut es mich nicht denn die Maschine wurde die letzten 10 Jahre vom vorbesitzer grad mal 2000Km bewegt. Zudem habe ich gemerkt das der Benzinhahn selbst in der Off stellung Benzin durchgelassen hat und somit die Kammern nie Leergelaufen waren. Eine neue Dichtung für den Benzinhahn habe ich gleich ausgetauscht.

Auch die Düsen waren teilweise zu. Eine Membrane von Zylinder 3 welche rissig war habe ich ebenso ausgetauscht. Eine Bremsenreinigerdose später habe ich mich an die Schwimmerkammern ran gewagt und wollte gleich prüfen ob hier die Schwimmerhöhe von 11mm +- 1 stimmen.
geholfen hab ich mir mit dem Werkstatthandbuch und dem hier

viewtopic.php?f=3&t=8871
(4. Antwort)

Ich habe probiert sogut es ging mit hilfe des Plättchen wo die Schwimmernadel dran hängt auszurichten und habe dann alles wieder verschlossen.
Ganz verstanden habe ich es ehrlich gesagt trotzdem nicht wie man das genau messen soll. Evtl kann mir das jemand von euch nochmal erklären? :roll:
und ich denke hier liegt der Hund begraben.

Und jetzt komms.

Ich habe wieder alles verbaut und habe sie gestartet. sie ist nach einigen Orgeln auch angesprungen lief aber nur auf 3 Zylinder und ist dann auch wieder ausgegangen. Unter der Kleinen war auch anschließend eine Benzinlache welche wohl aus dem Überlauf? des Vergasers kam. (2 Braune Schläuche unterhalb des Vergasers)

Ich nehme an das Problem liegt nun an der Schwimmernadel oder am Schwimmer selber kann das wer bestätigen?

Ps -Angeschoben habe ich die alte dame bissher immer erfolglos. Wobei ich in dieser Disziplin leider kein Anfänger bin.
-Benzin ist Frisch von der Zapfe.


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BeitragVerfasst: 23.12.2015, 19:56 
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hmmm

leider schlechte nachricht...

nochmal !
da is was schiefgegangen...schwimmerkammerventil verhakt...schätze ich
läuft über
fährt nix gut

gaser sind leider am besten im OP oder reinraum zu verarzten....

ich hoffe , jemand hat was einfacheres in verdacht .....
gruss
zap

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BeitragVerfasst: 23.12.2015, 23:01 
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Hey das wird an den Schwimmernadeln liegen an den O-Ringen des Schwimmernadelventil Sitzes dazu musst du den Sitz herausnehmen und den in der Nut befindlichen O-Ring herausnehmen und durch neuen ersetzen diese brauchst du 4 mal.Ich schätze mal das es nur daran liegen wird.Ansonsten hilft nur alles Komplett zerlegen inkl.Gemischeinstellschrauben alle nadeln und Düsen im Ultraschallbad reinigen alles gründlich reinigen am besten neuen Dichtsatz nehmen kostet etwa 20 Euro pro vergaser also 4mal kaufen dann wird wenn alles richtig nach Anleitung zusammengesetzt wurde wieder laufen.Dann den Vergaser mal Synchronisieren lassen dann wird sie auch wieder perfekt laufen.

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Gruß Jörg


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BeitragVerfasst: 02.01.2016, 18:21 
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So vorerst einmal Frohes Neues!

Blue Marlin hat geschrieben:
Hey das wird an den Schwimmernadeln liegen an den O-Ringen des Schwimmernadelventil Sitzes dazu musst du den Sitz herausnehmen und den in der Nut befindlichen O-Ring herausnehmen und durch neuen ersetzen diese brauchst du 4 mal.Ich schätze mal das es nur daran liegen wird.Ansonsten hilft nur alles Komplett zerlegen inkl.Gemischeinstellschrauben alle nadeln und Düsen im Ultraschallbad reinigen alles gründlich reinigen am besten neuen Dichtsatz nehmen kostet etwa 20 Euro pro vergaser also 4mal kaufen dann wird wenn alles richtig nach Anleitung zusammengesetzt wurde wieder laufen.Dann den Vergaser mal Synchronisieren lassen dann wird sie auch wieder perfekt laufen.


Hab deinen Rat befolgt und die O-Ringe wie auch 2 Schwimmernadeln getauscht und siehe da sie Springt an und es läuft nix mehr über.
Die Düsen hatte ich ja zuvor alle gesäubert?

Leider läuft die Dame nochimmer nicht richtig. Anspringen tut sie zwar meist beim 1. Orgeln aber die Gasannahme ist sowas von schlecht. Die drehzahl steigt nur mühsam und sie fällt auch nicht so schnell wie gewohnt.

Habe bereits mit Bremsenreiniger die ansaugstutzen vollgesprüht aber Drehzahlmäsig getan hat sich garnix.

Habe die Gemischschraube übrigends auf Grundeinstellung ( 2 1/4) hinausgedreht da sie generell zu fett lief.

was sagt ihr? schlechte Gasannahme evtl wegen den Temperaturen am anfang? Doch nocheinmal gaser ausbauen und Ultraschallreinigen? oder doch erst mal synchronisieren? weiß langsam nicht mehr weiter


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BeitragVerfasst: 02.01.2016, 19:43 
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Hi,
Grundeinstellung der Leerlauf Gemischschraube ist bei den L Modellen 1 3/4 Umdrehungen (2 1/4 ist Beim H Modell)
Wenn sie zu fett lief und Du die schraube noch weiter rausschraubst läuft sie noch viel fetter!
Bei den Temperaturen sollte sie bei gleicher Einstellung tendenziell eher magerer laufen als im Sommer...



Wenn du deine Arbeit sauber gemacht hast und nirgends gehaudert hast sehe ich keinen Grund den Vergaser erneut zu zerlegen.
Mit 95er Hd und leerlaufschraube 1 3/4 dazu die originale dichte Airbox drauf sollte das Motorrad laufen. Dann kannst du synchronisieren und wenn's immernoch nicht sauber läuft das Ventilspiel und die Steuerzeiten überprüfen (lassen).
Kompression und Zündkerzen sind an diesem Punkt dann auch noch schnell zu überprüfen um alles auszuschließen zu können.

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BeitragVerfasst: 02.01.2016, 20:10 
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Dann werde ich gleich morgen mal die Gemischschraube eine halbe umdrehung weiter rein drehen und sehen was passiert! Evtl kann ich dann auch mal eine kleine runde fahren wenn es nicht wie heute total regnet.

Was mich verwundert ist das sie davor viel fetter eingestellt war aber trotzdem besser lief bzw. besser am gas hing wie jetzt.


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BeitragVerfasst: 05.01.2016, 10:02 
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Hi Whitebox, läuft die dame schon?

Hast du beim reinigen des Vergasers das komplette leerlauf System durchgepustet? Ich bin dein Beitrag soweit überflogen und hab gelesen das du die düsen und die schwimmerkammern sauber gemacht hast.
Zu 90% befindet sich dreck in der Leerlaufdüse - nur weil man durchgucken kann, heißt es nicht das sie sauber sind. Mit Reibalen sollte man vorsichtig sein. Grundsätzlich kann man aber von einer Drahtbürste den draht nehmen (einspannen im schraubstock) und dann die Düse damit durchstoßen (mit dem draht reibt man zumindest nicht ausversehen die düse auf).
Wenn du das gemacht hast, dann sollte man auch den weg von den Luftdüsen über die leerlaufdüse bis vorne zur gemischschraube durchpusten. Die schieber lassen sich alle freigängig hochschieben und fühlen sich gleichmäßig an? Du hast ja eine membran erneuert - die müssen 100% sitzen, sonst zicken sie beim gasgeben. Ansonsten den dichtrand dünn mit vaseline (greift das gummi nicht an) einschmieren und nochmal einsetzen.

Co kann man in der regel auf 2 umdrehungen einstellen (ich gehe hin und dreh sie sogar auf 2 1/2 auf). Damit laufen die kisten (und zwar alle von yamaha über kawa bis suzuki - bei einer Ducati häng ich mich dann nicht so weit aus dem fenster - die sind böse und zicken immer ein wenig :mrgreen: ).
Richtig einstellen kannst du das gemisch eigentlich auch nur, wenn du 4 gewinde im krümmer einbaust und dann mittels eines CO Testers die geschichte prüfst und einstellst in verbindung mit der synchro. Dann siehst du gleich wie viel CO pro zylinder rausgehauen wird (ohne Sek. Luftsystem sollte der wert bei 3,5% sich einpendeln). Spannend wird die Geschichte dann, wenn der tester auch HC Werte anzeigt - da sollte ein guter Motor bei ca max. 500ppm liegen. Alles darunter ist natürlich besser ;).

Soviel zum thema vergaser - sorry wenn manches davon schon abgearbeitet war. Vergaser erfordern ein sehr systematisches vorgehen.

Deine Steuerzeiten und Ventilspiel prüfen kann man sicherlich mal machen. Allerdings hätte es beim überspringen der Steuerkette dir recht wahrscheinlich den motor zerhauen. Wenn die steuerkette zu lang geworden ist, dann würde sie geräusche machen und sie wäre immer schon schlecht angesprungen und "müde" gewesen. Ventilspiel müsste ARG daneben liegen und wäre nicht "plötzlich" gekommen. Ausserdem müsste es ja eher stramm sein und dann würde sie beim warm werden irgendwann ausgehen im stand und nach dem abkühlen wieder normal anspringen.
Ich persönlich schließe das aus.

Es soll aber schonmal vorgekommen sein, das eine CDI einheit so eine lustige überspannung von 15V nicht wirklich gut fand. Die 15V hast du auch nur im mittel gemessen - auf schnelle spannungsspitzen reagiert so ein multimeter leider nicht schnell genug.
Evtl. baut die cdi etwas mist.
Hast du denn überall ein zündfunken?
Es könnte auch sein, das der Pickup ein an der waffel hat - wäre auch ein blick mal wert...evtl. ist der nicht mehr ganz fest und bewegt sich minimal?

Mess mal die Lima (wechselspannung) direkt durch. Phase gegen Phase über kreuz sollten bei 4000upm so ca 60-80V rauskommen. So bist du sicher das alle phasen laufen und nicht zuviel rauskommt. Du kannst auch phase gegen masse messen...kommt aufs gleiche raus nur die werte sind geringer. Aber auch da sollten es irgendwo 30V sein.

Was man noch "schnell" machen kann. Klemm den Regler und Lima ab und starte dann mal. So schließt man immerhin ein elektrischen kreis schonmal aus.

Vielleicht hilft das ja?

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orignal ist da nicht mehr viel ;-)


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